Forschungsethik

Ethik ist laut Duden „die philosophische Disziplin oder einzelne Lehre, die das sittliche Verhalten des Menschen zum Gegenstand hat“.

In Zusammenhang mit unserer Forschung verstehen wir unter Ethik in der Forschung (auch Forschungsethik) die Berücksichtigung moralischer Maßstäbe. Zu diesen zählen die Berücksichtigung und Beachtung der höchstpersönlichen Lebenswelt, der Schutz persönlicher Angaben, einschließlich von Meinungen und Weltanschauungen, die uns im Rahmen der Forschung bekannt (gegeben) werden. Auch der Schutz des Individuums vor möglichen schädigenden Einflüssen durch direkte und indirekte Forschungsauswirkungen wird über entsprechende Ethikprozesse und eine Ethikkommission sichergestellt.

Für jedes Forschungsprojekt werden im Vorfeld auch Risikofolgeabschätzungen durchgeführt. Hierdurch sollen Überforderungen und Stressreaktionen von Befragten oder beobachteten Personen von vornherein ausgeschlossen werden, wie sie beispielweise durch gestellte Notfallsituationen (Simulationsexperimente) ausgelöst werden können.

Die Auswahl von Forschungsmethoden erfolgt unter Berücksichtigung des geringsten Eingriffs in die persönliche Situation der betroffenen Personen. Die grundsätzliche Positionierung für oder gegen eine Methodik ist eine interdisziplinäre Aufgabe, jedenfalls unter Einbeziehung ethischer Aspekte. 

Zuständige Stelle:
Deutsche Gesellschaft für Erste Hilfe (DGEH) e. V.
Fachbereich XI/1 (Ethikkommission)
Telefon (089) 2627-38224
E-Mail  ethikkommission@dgeh.de